Bei den von mir angebotenen Farben handelt es sich um reine Farbpigmente.

Sie wurden speziell für die Bedürfnisse von Modellbauern zusammengestellt

Um die Farben nach dem Altern griffest zu machen empfehle ich das in
Künstlerkreisen für diesen Zweck verwendete PASTELLFIXATIV (gibt es auch in meinem Shop)

Zum Testen eignet sich unser kleinstes Farbset Nr. 1
wer gleich etwas größer loslegen will entscheidet sich für das Set 2 oder Set 3

Die Farbpulver können allen Flüssigkeiten beigemischt werden,
egal ob Gpis, Resin-Harz, Silikone, Wasser, Klarlack, Farbverdünner oder eben speziellen Ölen, wie Leinölfirniss
Je mach Bedarf, Gusto und Anwendungsbereich.

Verarbeitungsbeispiele (feucht und trocken kombiniert)

Das hier beschriebene Verfahren eignet sich mit leichten Abwandlung genauso bei Fahrzeugen und Kunststoffbausätzen
 

Zunächst wird die die Gipsplatte mit einer sehr dünnflüssigen Grundfarbe ungleichmäßig eingefärbt. Wenn die Platte vorher nicht grundiert wurde, wird die Farbe sofort aufgesogen und es lassen sich KEINE Korrekturen mehr vornehmen. 

Vorteil: So gut wie keine Trocknungszeiten. 

Nachteil: Zu viel Farbe lässt sich nicht mehr abwischen.

 

Bei Kunststoffteilen sollte die Grundfarbe vor der Weiterbehandelung gut angetrocknet sein.

Nach dem Antrocknen wird die Oberfläche der Platte mit einem nicht zu weichen Lappen abgerieben. Achten Sie dabei aber darauf, dass Sie die Oberflächenstruktur nicht beschädigen.

Nun folgt der trockene Auftrag der zweiten Farbe

Anschließend wird die Farbe mit einem harten Borstenpinsel verteilt und eingerieben.

Gegebenfalls wieder mit dem Lappen nachreiben

Nun folgt der ebenfalls trockene Auftrag der nächsten Farbe. Bei Mauern bieten sich schwarz oder weiß an.

 

Danach wird wieder verteilt und mit Pinsel und Lappen gerieben
Nun können Korrekturen mit feuchter (fast trockener) Farben vorgenommen werden. Achten Sie dabei darauf, dass sich möglichst kein loses Farbpulver mehr in den Fugen befindet, da sich dieses sofort mit der neuen Feuchtfarbe vermischt.
Vorläufigen Abschluss wähle ich nach (!!) dem Austrocknen der Platte häufig weißes Farbpulver, das wie schon beschrieben verteilt und eingerieben wird.
Jetzt ist die Mauer fertig eingefärbt und kann in eine Anlage eingebaut werden. Will man noch weiße Stellen setzen, so sollte dies mit angemischter, jedoch fast trockener Farbe geschehen. Auf diese Weise kann man auch Kalk oder Schmauchspuren an Fahrzeuge nachbilden. Roststellen an Brücken oder Fahrzeugen werden ebenfalls auf diese Weise gestaltet.

 

Ich wünsche viel Spaß und Erfolg bei der Farbgebung, beim Altern oder Weathering, wie man so schön auf Neudeutsch sagt.

Abschließend wird das ganze mit Pastellfixativ leicht (!!) eingesprüht  (eingenebelt), um das Werk grifffest zu machen

 

Das Fixativ eignet sich auch in ganz besonderer Weise zum Beflocken von Bäumen Sträuchern usw.

Weitere Anwendungsmöglichkeit:

Haben Sie nicht schon mal eine wunderbare Wiese oder ein Stück Brachland gestaltet und nach dem notwendigen Absaugen festgestellt, dass Ihre schöne Wiese im Staubsaugerbeutel gelandet ist und nur noch der Untergrund sichtbar bleibt??

Mit dem Fixativ können Sie auch die Beflockung von Landschaftsteilen fixieren und anschließend sogar mit einem flüssigen Weißleimgemisch (sprühfähig) dauerhaft befestigen.

[nach oben]

 

Hier noch einige Bildbeispiele aus meinem Fundus

 


Nur mit einem Farbpulver behandelt. Dadurch wird der unnatürliche Plastikglanz entfernt

 


Nur mit Farbpulver behandelt


Die beiden Stützpfeiler erhielten nur den ersten Anstrich, um die Unterschiede deutlich zu machen


Arkadenteil aus Gips mit feuchter und trockener Behandlung

           

                                    

[nach oben]

[zur STARTSEITE]

 

Der Baum wurde unter zu Hilfenahme von Pastell Fixativ belaubt (beflockt)